Qualitätssicherung

Alle unsere Kollegen und Kolleginnen in der PGB haben ein mit einem Diplom abgeschlossenes Psychologiestudium absolviert.

Wer den Zusatztitel ö.b.u.v. Sachverständiger für Forensische Psychologie trägt oder als Fachpsychologe für Rechtspsychologie zertifiziert ist, hat sich zur regelmäßigen Weiterbildung verpflichtet. Nachgewiesen werden muss diese im 5-Jahres-Turnus durch Teilnahme an Supervisions- und/oder Intervisionssitzungen, Besuch von Weiterbildungsveranstaltungen und Fachtagungen, Studium und/oder Veröffentlichung von Fachliteratur.

Aktuell gibt es drei Fachqualifikationen für die praktische Sachverständigentätigkeit:

In Bayern noch den ö.b.u.v. Sachverständigen für Forensische Psychologie – leider wurde diese Einrichtung zum 31.12.2007 durch die Änderung des Bayerischen Sachverständigengesetzes aufgehoben, stattgefundene Beeidigungen bestehen aber weiter.

Bundesweit die Zertifizierung zum Fachpsychologen für Rechtspsychologie (was in der Regel eine berufsbegleitende Weiterbildung über 3-4 Jahre und eine Abschlussprüfung umfasst).

Durch die Psychotherapeutenkammern der Länder geregelte Weiterbildungen und Zulassungen von approbierten Psychotherapeuten mit Zusatzausbildung.

Mit der Umstrukturierung der universitären Ausbildung vom Diplom-Studiengang zum Bachelor- und Masterstudiengang hat sich auch die Möglichkeit aufgetan, einen Master in Forensischer Psychologie zu erwerben; hier möchten wir aber darauf hinweisen, dass es sich dabei um eine universitäre Ausbildung und nicht um eine die berufliche Tätigkeit begleitende Weiterbildung in forensischen Bereichen handelt und praktische Erfahrungen erst nach dem Studium noch gesammelt werden müssen.

Auch das PGB-Team hat sich intern zur Weiterbildung und Intervision verpflichtet; es werden regelmäßig Weiterbildungsveranstaltungen in unserer Praxis durchgeführt, Mitarbeiter besuchen die kinder-und jugendpsychiatrischen Mittwochsveranstaltungen in der KJP Regensburg, die Ostbayerischen Sachverständigentage, die Tage der Rechtspsychologie und den Deutschen Familiengerichtstag.